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Aktion Ausgesteckt.

Hier informieren wir Sie über Neuigkeiten rund um die "Aktion Ausgesteckt."

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Energie, die eingespart wird, muss nicht produziert, geleitet und gespeichert werden. Ziel der Aktion "Ausgesteckt" ist die Energieeinsparung im Haushalt, indem konsequent Leerlaufverluste vermieden werden, die immer noch 14 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt ausmachen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger zeigte großes Interesse an der Aktion der Projektgruppe "Private Energiewende" der CSU Rosenheim und begrüßt derartige Aktionen, die einen kleinen, aber wesentlichen Baustein der Energiewende in Deutschland darstellen.

Zum Auftakt des Veranstaltungsjahres konnte der Vorsitzende der CSU Vagen, Rudi Haimerl, über 70 interessierte Zuhörer begrüßen.

Die Referentin, Heike Maas, stellte ihren Vortrag unter das Motto „Ja zu erneuerbaren Energien, aber ohne Hektik“. Viele Bürger würden sich Gedanken um die Erzeugung und Speicherung von Energie, aber zu wenige über die mögliche Einsparung machen. So verbrauche die Industrie 47% der erzeugten Energie, während die privaten Haushalte einen Anteil von 27% in Anspruch nehmen. Hierbei werde der Großteil mit 20% für Kühl- und Gefriergeräte benötigt, wobei der Verbrauch mit dem Austausch alter Geräte stark gesenkt werden könnte. In diesem Punkt brauche man als Verbraucher bei der Entsorgung funktionsfähiger Geräte kein schlechtes Gewissen haben. Man sollte nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach dem EU-Label kaufen, so Maas weiter. Eine Neuinvestition amortisiert sich meist bereits nach zwei bis drei Jahren. Würden sich alle bayerischen Bürger an der Aktion „Stoppt die Stromfresser“ beteiligen, könne allein damit die Abschaltung eines Atomkraftwerks erwirkt werden. Maas Sie stellte ein Diät-Programm vor. Auch mit den Einsparungen müsse nicht auf den Komfort verzichtet werden. Ziel sei die Abschaffung von Leerlaufverlusten , nebenbei könne ein Haushalt im Durchschnitt 100 Euro an Stromkosten einsparen.

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Nebenbei werde allein für die Nutzung von Standby ein Drittel der Atomkraft verbraucht, was ohne weiteres vermieden werden könnte. Seitens der Zuhörer wurde der anwesende BGM Schweiger gefragt, ob seitens der Gemeinde ein Strommessgerät verliehen werden könne, was positiv beschieden wurde. Bürgermeister Bernhard Schweiger stellte den anwesenden Zuhörern das Projekt „Heizungspumpentausch“ mit Unterstützung der Gemeinde vor. Neben der Bezuschussung des Austausches verlost die Gemeinde für fünf Haushalte einen Austauschbonus in Höhe von 100 EURO. Auch er sah im Bereich „Standby“ das größte Einsparpotential, man müsse aber immer Schritt für Schritt gehen. Maas und Schweiger waren sich einig, dass Energieeinsparung reine Erziehungssache sei.

 

Um den Anwesenden den ersten Schritt zur Vermeidung von Leerlaufverlusten zu ermöglichen, wurden fünf Steckerleisten verschenkt.

Der Freistaat Bayern wird bis 2030 seine Schulden abbauen. Dieses Vorhaben bekräftigte der Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder beim politischen Aschermittwoch der CSU in Bernau/ Hittenkirchen und erhielt dafür großen Applaus vom Publikum.

Dass sich die Bürger im Landkreis Rosenheim aber nicht nur für Einsparungen bei der Finanzpolitik erwärmen können, sondern durch Einsparungen im privaten Energieverbrauchselbst einen Beitrag zur beschleunigten Energiewende leisten wollen, begeisterte den Finanzminister.

Die Mitglieder der Aktion Ausgesteckt waren mit einem Infostand im Trachtenheim Hittenkirchen vertreten und hatten dabei die Möglichkeit, dem Minister Dr. Söder ihr Projekt vorzustellen. Für seinen eigenen Haushalt nahm der Finanzminister eine Steckerleiste, Bierdeckel und Infomaterial mit.

 

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Die Rosenheimer Aktion Ausgesteckt findet auch in der CSU Oberbayern großen Anklang. Auf der CSU-Bezirksvorstandssitzung stellten Heike Maas, Klaus Stöttner und Annemarie Biechl das Projekt der Bezirksvorsitzenden und Bundesministerin Ilse Aigner vor. Auch sie war von der Idee begeistert und sagte der Projektgruppe ihre Unterstützung zu.

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Dass mithilfe von Steckerleisten im Haushalt auch in der hell erleuchteten Vorweihnachtszeit Energie eingespart werden kann, darauf machten die Mitglieder der CSU-und JU-Ortsverbände Raubling, Pfraundorf und Großholzhausen vergangenen Samstag im OBI-Baumarkt Raubling aufmerksam.

Mit einem weiteren "Energiestand" positionierte sich die Aktion Ausgesteckt direkt am Ausgang des Baumarktes und informierte die Passanten im Anschluss an ihre Weihnachtseinkäufe über das Projekt. Wie an den bisherigen Aktionstagen konnten auch dieses Mal am Glücksrad wieder Steckerleisten gewonnen werden.

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Die Resonanz war wieder hervorragend. Zahlreiche Interessierte blieben am Stand stehen und unterhielten sich mit den anwesenden Projektmitgliedern (u.a. Bürgermeister Olaf Kalsperger und Hans-Peter Thür, der Ortsvorsitzende von Pfraundorf) über das Thema Energiewende und andere politische Fragen. Positiv überrascht zeigten sich die Bürger insbesondere von der Idee, die Aktion in der wahkampffreien Zeit zu veranstalten.

Matthias Stöcker, Prokurist der OBI-Baumärkte in Rosenheim und Sponsor der Aktion Ausgesteckt, freute sich über die Aktion in seinem Haus und leistete den Projektmitgliedern am Energiestand einige Zeit Gesellschaft.

Am Freitag war der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in Rosenheim. Unter dem Motto "Aufbruch Bayern" informierte er sich vor Ort  über Projekte, die im Zusammenhang mit der Energiewende stehen. Neben einem Besuch der Rosenheimer Stadtwerke und des B&O-Geländes in Mietraching nahm sich der Ministerpräsident auch die Zeit, um sich am Energiestand der "Aktion Ausgesteckt" über die CSU-Initiative zu informieren.

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Am 25. November fand in der Rosenheimer Fußgängerzone die Auftaktveranstaltung zu der Aktion "Private Energiewende" statt.

Interessierte konnten sich am Infostand ausführlich über die Möglichkeiten zur Stromeinsparung bei den sog. Stand-By Geräten informieren. Denn durch verantwortungsvollen Umgang mit Stand-By Geräten und das Ausschalten von Elektrogeräten z.B. mithilfe schaltbare  Steckerleisten kann nicht nur die Ressource Strom, sondern vor allem auch der eigene Geldbeutel geschont werden. So lassen sich mit schaltbaren Steckerleisten in einem Jahr pro Haushalt bis zu 90 Euro sparen. 

Besonders dass auch mit der richtigen Einstellung des eigenen Computers viel Strom und damit Geld gespart werden kann (siehe Tipps und Tricks), war vielen Besuchern am Stand nicht bewußt.

Neben zahlreichen informativen Gesprächen und guten Tipps konnten die Besucher auch schaltbare Steckerleisten und andere Preise am "Energierad" gewinnen.

Weitere Bilder finden in unserer Galerie. 

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Unter dem Titel "Energiesparen im Haushalt - Gut fürs Klima, gut fürs Portemonnaie" hat das Umweltbundesamt eine interessante Informationsbroschüre herausgebracht.

Deutschland ist der fünftgrößte Energieverbraucher der Welt. Rund ein Viertel der Energie verbrauchen wir Privatpersonen – um die eigenen vier Wände zu beleuchten oder zu beheizen, um Wäsche zu waschen oder einfach, wenn der Fernseher läuft.

Leider gehen viele von uns zu verschwenderisch mit Energie um. Mit unangenehmen Folgen: Zum einen für das Klima, das sich immer weiter aufheizt. Zum zweiten für den Geldbeutel. Denn wer viel Energie verbraucht, merkt dies spätestens bei der nächsten Abrechnung.

Energie treibt alles an. Liegt es da nicht auf der Hand, dass wir sinnvoll mit dieser Ressource umgehen? Mit unseren Tipps sparen Sie bares Geld und schonen die Umwelt – ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten.

 

Sie erhalten diese Broschüre kostenlos bei unseren Infoveranstaltungen oder Sie können diese direkt beim Umweltbundesamt bestellen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit die Broschüre hier als pdf-Datei herunterzuladen.

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